Presse

19. September 2014   Fraktion

Jugendförderplan 2015 – 2020

DIE LINKE, Bündnis90/Die Grünen und Piraten-AL fordern Anpassung an tatsächlichen Kosten! Gemeinsamer Antrag zu der Haushaltsberatung

Einmal pro Legislaturperiode ist die Stadt Herne verpflichtet, einen Kinder- und Jugendförderplan aufzustellen. Zentrales Anliegen des Plans ist dabei die inhaltliche Ausgestaltung und finanzielle Absicherung der örtlichen Kinder- und Jugendarbeit.

„Teil des 2009 verabschiedeten Förderplan 2010- 2014 war unter anderem die Finanzierung der Arbeit der freien Träger: Falken, evangelische und katholische Jugend, Jugendkunstschule, Sportjugend oder Arbeiterwohlfahrt. Insgesamt knapp 920.000 Euro standen zur Verfügung für den Betrieb mehrerer Jungendzentren, Beratungsstellen für arbeitslose Jugendlichen, der unterstützenden Finanzierung von Ferienfreizeiten, Angeboten der Jugendkunstschule oder der Kinderanwältin Bibi Buntstrumpf!“ erklärt Andreas Prennig, Fraktionsvorsitzender der Piraten-AL Fraktion.

„920.000 Euro – festgelegt auf 5 Jahre!“ stellt Darazan Nujic. Mitglied der Linken im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie, fest und fährt fort: „Diese Festlegung auf fünf Jahre bedeutet defacto nichts anders wie eine Kürzung! Grund: Innerhalb der Laufzeit 2010 – 2014 ist es nicht zu unerheblichen Steigerungen bei den Personal- als auch bei den Sachkosten gekommen ist“.

„Das ist nicht hinnehmbar“, so Dorothea Schulte, Grüne Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt und fordert im Namen aller drei Fraktion eine Anpassung bei der Neuaufstellung der Kinder- und Jugendförderplans 2015-2020: „Mindestens 10 % mehr als Ausgleich für 2010 – 2014, dazu mindestens dynamisch 2% pro Jahr mehr für den kommenden Förderplan!“

„Dazu werden wir einen entsprechenden gemeinsamen Antrag in den Haushaltsberatungen im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie einbringen“, erkärt Nujic und hofft, das SPD und CDU die Notwendigkeit erkennen und nicht reaktiv argumentiert „Haushaltssicherungsplan!“

„Notwendige Aufgaben der Stadt mit solch einem Argument abzulehnen, wäre schlecht!“ fasst Prennig zusammen.

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